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Gerichtsvollzieher angekündigt: Ablauf, Rechte und Pflichten

Stand: Oktober 2026 · Allgemeine Information

Ein Brief vom Gerichtsvollzieher löst bei vielen Angst aus. Es hilft zu wissen, was er darf und was nicht. Dann kann man sich besser vorbereiten.

Wann der Gerichtsvollzieher kommt

Ein Gläubiger, der einen Vollstreckungstitel hat, kann einen Gerichtsvollzieher beauftragen. Der Titel ist zum Beispiel ein Vollstreckungsbescheid oder ein Urteil. Der Gerichtsvollzieher kann Sie zur Zahlung auffordern, Sachen pfänden oder eine Vermögensauskunft verlangen.

Darf er einfach in die Wohnung?

Gegen Ihren Willen darf der Gerichtsvollzieher Ihre Wohnung grundsätzlich nur mit einer richterlichen Anordnung durchsuchen (§ 758a ZPO, Art. 13 Grundgesetz). Wenn Sie ihn freiwillig hereinlassen, kann er sich umsehen.

Was unpfändbar ist

Nicht alles darf gepfändet werden. Zum Schutz des Notwendigen sind bestimmte Dinge frei, zum Beispiel Kleidung, notwendiger Hausrat und Nahrungsmittel (§ 811 ZPO). Was im Einzelfall dazugehört, ist nicht immer eindeutig.

Die Vermögensauskunft

Bei der Vermögensauskunft müssen Sie Ihr Einkommen und Vermögen angeben. Wer dem Termin unentschuldigt fernbleibt, riskiert einen Haftbefehl (§ 802g ZPO). Ein Eintrag im Schuldnerverzeichnis wird nach drei Jahren gelöscht (§ 882e ZPO).

Möglichkeiten

Was in Ihrem Fall der beste Weg ist, klärt ein Rechtsanwalt. Wenn der Termin nahe ist, fragen Sie bitte als Express-Termin an.

Sie möchten das in Ruhe besprechen?

Das Erstgespräch ist kostenlos und persönlich in Rüsselsheim. Termine von 8 bis 20 Uhr, nach Absprache auch am Wochenende.

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Dieser Text ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Ob und wie die Regeln in Ihrem Fall gelten, kann nur ein Rechtsanwalt prüfen. Die Geschäftsstelle bereitet Ihre Unterlagen vor und organisiert den Ablauf.

Weiterführend: Rechner, Checklisten und Lexikon auf dem Informationsportal Restschuldenfrei24.